An Lichtmess (02.02.11) zeigte der BR einen Beitrag über meine Schlenkelweihnudeln und Drischlegkrapfen. READ MORE »
Schlenklweihnudeln – bäuerliches Gebäck zur Lichtmess
Ein altes bäuerliches Gebäck für die Schlenklweil (Die Zeit von Maria Lichtmess am 2. Februar bis Sankt Agatha am 5. Februar)
Scherben – Ein Traditionelles Faschingsgebäck
Dieses Rezept gibt es in zahlreichen Abwandlungen. In Bayern bäckt man Hasenöhrl, in Italien Chiacchiere, die Franken machen Blöchla und die Schweizer backen Chnüblätz. Die Teige sind immer ähnlich und manchmal wird Sauerrahm verwendet oder etwas Alkohol. Die einen machen es mit Backpulver, die anderen ohne Triebmittel. Dennoch haben alle etwas gemeinsam, man macht einen etwas festeren Teig, dieser wird ausgerollt und dann sticht oder schneidet man die unterschiedlichsten Formen aus. Anschließend werden die kleinen Gebäcke im heißen Fett gebacken. Mein persönliches Rezept ist mit Rum und Weißwein:
Wie ich mit Reinhold Messner 10 Yaks und mindestens 100 Touristen den Berg hinaufgetrieben habe
Wie jedes Jahr war im Juli dieses Jahres Reinhold Messners Yakauftrieb angekündigt. Die Tiere werden hoch zum Madritsch im Ortlergebiet getrieben. Dort sollen sie dann ihre Sommerfrische verbringen. Tibetische Grunzochsen werden sie wegen der Grunzlaute, die sie von sich geben auch noch genannt. Eigentlich stammen diese Rinder ja aus dem Himalajagebiet, der Mongolei und sogar in Südsibirien kann man welche antreffen und seit einigen Jahren jetzt auch in Südtirol, in der Schweiz und in Deutschland. READ MORE »
Nonnenfürzli – ein klösterliches Fastengebäck
Auch die „Nonnenfürzli“ zählen zu den klösterlichen Fastengebäcken. Zu Ihrer Entstehung gibt es auch eine nette Geschichte:
Eine junge Nonne und ein Bischof sollen für die Namensgebung verantwortlich sein. Diese junge Novizin bereitete während der Fastenzeit Kücherl zu. Gerade als sie ihre aus Brandmasse gefertigten Kücherl in die heiße Fettpfanne gleiten ließ, betrat ein junger Bischof die mittelalterliche Klosterküche. Es zischte und brutzelte gewaltig. Als die Nonne den Bischof sah und die seltsamen Geräusche hörte, die da aus ihrem Schmalztiegel zum Bischof drangen, war ihr dies peinlich und sie wurde ganz rot im Gesicht. Der leutselige Bischof der doch etwas geschmeichelt war, weil eine junge hübsche Nonne seinetwegen rot wurde, segnete sofort die gebackenen Schmalzkücherl und nannte sie humorvoll „Nonnenfürzli“
Soweit die Geschichte zu diesem Gebäck. Aber wahrscheinlich ist der Name ganz anders entstanden. Wenn man den Namensforschern glauben kann, soll sich der Name für dieses Gebäck aus dem mittelniederdeutschen Wort „nunnekenfurt“ ableiten, man könnte dann praktisch „Nonnenfürtchen“ dazu sagen. Es bedeutet soviel wie „von den Nonnen zubereitet“. Wahrscheinlich hat dann irgend ein Witzbold „Nonnenfürzli“ daraus gemacht.
Faschingskrapfen
Rezept:
Krapfenteig:
500 g Weizenmehl
40 g Hefe
50 g Zucker
50 g Butter
7 g Salz
200 g Milch
40 g Eigelb (2 Stück)
80 g Eier (2 Stück)
geriebene Zitrone, Vanille, Macis (Muskatblüte)weitere Zutaten:
Butterfett
Marmelade
Zuerst knete ich mir aus Mehl, Hefe, Zucker, Butter, Salz, Milch, Eigelbe, Eier und den Gewürzen einen schönen Hefeteig. Wichtig ist, das ich die Milch etwas anwärme, da es die Hefe zum Arbeiten schön warm braucht. Ich knete Teige in dieser Größe immer mit der Hand, Sie können natürlich auch ihre Küchenmaschine verwenden. Fertig ist der Teig, sobald er sich vom Kesselrand löst und schön glatt ist.
Nun muss sich Teig und ich etwas ausruhen Also gebe ich ihn in eine Schüssel und decke den Teig mit einem Tuch ab. Nach etwa einer halben Stunde ist mein Krapfenteig schön aufgegangen. Ich kann ihn aus der Schüssel nehmen und noch einmal kurz durchkneten. Nun nehme ich etwas Teig und rolle ihn etwa fingerdick aus. Dann nehme ich einen Ausstecher und steche runde Krapfen aus. Jetzt forme ich in der Hand runde Krapfen und lege sie auf ein Blech, das ich vorher großzügig mit Öl bestrichen habe, damit die Krapfen nicht fest kleben. Jetzt decke ich meine Krapfen ab und stelle sie an einen warmen Ort, damit die Hefe weiter arbeiten kann. In der Zwischenzeit richte ich mir mein Butterfett her in einer tiefen Pfanne her, wo die Krapfen im Fett schwimmen können. Wenn Sie eine Friteuse haben, umso besser. Butterfett darf man zwar nicht so heiß machen, wie andere Frittierfette, ist aber dafür im Geschmack einfach unvergleichlich. 165 ° C ist die optimale Temperatur. Ich verwende immer ein Thermometer, denn nur dann bin ich sicher, dass die Krapfen wirklich schön werden. Nun haben die Teiglinge ihre Größe ungefähr verdreifacht, und sind bereit gebacken zu werden. Vorsichtig lasse ich sie ins heiße Fett gleiten, die runde Oberseite kommt zuerst ins Butterschmalz. Hier ist Vorsicht geboten, man kann sich leicht verbrennen. Nicht zu viele auf einmal ins Fett legen, denn sonst fällt die Fetttemperatur zu stark ab, worunter das Backergebnis leidet. Den Deckel schließen, damit die Krapfen im sich bildenden Dampf noch einmal schön aufgehen können. Nach etwa 4 Minuten nehme ich den Deckel ab und drehe meine Krapfen mit dem Stielende eines Kochlöffels um. Nun müssen Sie noch einmal ca. 2 Minuten im heißen Fett ausharren. Dann nehme ich die Krapfen mit einer Schöpfkelle aus dem Fett und lasse sie auf Küchenkrepp abtropfen. Wenn die Schmalznudeln etwas ausgekühlt sind, fülle ich sie mit Marmelade. Hierfür nehme ich einen Spritzbeutel. Zuletzt bestaube ich sie mit Puderzucker und fertig sind die Berliner oder Pfannkuchen wie der Berliner zu den Krapfen sagt.
Jetzt wird’s Zeit alle Nachbarn zum Kaffeekränzchen einzuladen. Aber wahrscheinlich hat sich der Geruch vom Krapfenbacken schon überall verbreitet und sie stehen schon vor der Tür.
Mir bleibt nur noch Ihnen gutes Gelingen zu wünschen und sie werden sehen, es gibt kaum etwas besseres als selbst gebackene Krapfen, vor allem wenn man sie noch warm isst.
Mir bleibt nur noch gutes Gelingen zu wünschen. Ihr Konditormeister.
Martin Schönleben
500 g Weizenmehl
40 g Hefe
50 g Zucker
50 g Butter
7 g Salz
200 g Milch
40 g Eigelb (2 Stück)
80 g Eier (2 Stück)
geriebene Zitrone, Vanille, Macis (Muskatblüte)
Macadamia Häufchen
Rezept (ergibt ca. 70 Stück):
Butterteig:
100 g Zucker
200 g Butter2 g Vanille
etwas geriebene Zitrone
20 ml Eigelb (1 Stück)
50 ml Eier (1 Stück)
300 g Mehl
2 g BackpulverMakronenmasse:
60 g Eiweiß
150 g Zucker
150 g geriebene geröstete Macadamianüsse
2 g Zimt
Etwa 70 ganze Macadamiakerne
Zuerst muss ein Butterteig hergestellt und sofort kalt gestellt werden.
Wichtig ist bei den Macadamianüssen, dass diese schön hell geröstet werden, nur dann entfalten sie auch ihr wunderbares Aroma. Das erledige ich gleich zu Anfang im vorgeheizten Ofen und lasse sie derweil auskühlen. Nun rolle ich den kalten Butterteig 2,5 mm also etwa Messerrückendick aus und steche kleine drei Zentimeter große runde Butterplätzchen aus. Es sollten ca. 70 – 80 Stück sein. Diese auf ein Blech mit Backpapier legen und beiseite stellen.
Jetzt muss ich die Makronenmasse zubereiten. Hierzu wird einfach das Eiweiß und der Zucker zu einem festen Eischnee geschlagen. Damit sich das Eiweiß schneller und besser aufschlägt, zuerst nur die gleiche Menge Zucker zugeben. Den Rest des Zuckers nach und nach unterrühren, wenn der Eischnee schön fest ist. Dann die geriebenen gerösteten Macadamianüsse und den Zimt vorsichtig unterrühren. Jetzt dressiere ich mit einem Dressierbeutel und einer etwa 11 mm großen Tülle auf jedes Butterplätzchen einen schönen Tupfen von der Makronenmasse. Auf jedes Plätzchen lege ich noch eine Nuss und schiebe sie gleich in den vorgeheizten Backofen bei etwa 175 ° C brauchen sie ungefähr 7 – 10 Minuten.
Mir bleibt nur noch gutes Gelingen zu wünschen. Ihr Konditormeister.
Martin Schönleben
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Rezept (ergibt ca. 70 Stück):
Butterteig 100 g Zucker 200 g Butter
2 g Vanille etwas geriebene Zitrone 20 ml Eigelb (1 Stück) 50 ml Eier (1 Stück)
300 g Mehl 2 g Backpulver
Makronenmasse: 60 g Eiweiß 150 g Zucker 150 g geriebene geröstete Macadamianüsse 2 g Zimt Etwa 70 ganze Macadamiakerne |












